Die DIN 4020 schreibt für jedes Bauvorhaben in Deutschland eine Baugrunderkundung vor, und in Hamm mit seiner Lage im Lippetal und den teils bindigen Auenböden ist das keine reine Formalität. Wer hier auf dem sandigen Mergel des Kreidebeckens oder den Auffüllungen ehemaliger Zechenflächen baut, braucht belastbare Kennwerte. Unser Labor ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert und liefert Ihnen eine bodenmechanische Untersuchung, die das Baugrundrisiko in Hamm realistisch abbildet – von Bockum-Hövel bis Pelkum. Die Kombination aus Sondierungen mit der schweren Rammsonde und begleitenden Laborversuchen gibt Planern die Sicherheit, die das Bauordnungsamt Hamm verlangt.
In Hamm entscheidet die richtige Interpretation der DIN 4020 über die Zulässigkeit Ihres Gründungskonzepts – wir liefern Ihnen die Kennwerte, die das Amt braucht.
Örtliche Baugrundfaktoren
Vergleichen Sie zwei Grundstücke in Hamm: eines in der Innenstadt auf dem verdichteten Mergel des Oberkreide-Sockels, ein zweites in Rhynern nahe der Lippeaue. Das erste steht gut, das zweite hat organische Beimengungen im Untergrund, die bei Belastung ungleichmäßige Setzungen verursachen können – ein klassischer Fall, in dem die reine Sondierung ohne Laboranalyse zu optimistischen Ergebnissen verleitet. In den ehemaligen Bergbaubereichen um Herringen kommt ein weiteres Risiko hinzu: Tagesbrüche durch alte Schachtanlagen. Unsere bodenmechanische Untersuchung in Hamm berücksichtigt diese lokalen Störzonen und gibt Ihnen eine klare Aussage darüber, ob Ihr Baugrund eine Flachgründung trägt oder ob Maßnahmen wie ein Bodenaustausch nötig werden.
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine bodenmechanische Untersuchung in Hamm?
Die Feldarbeiten sind meist an einem Tag abgeschlossen, sofern es sich um ein Einfamilienhaus oder ein kleineres Gewerbegrundstück handelt. Die Laborversuche laufen parallel, sodass der geotechnische Bericht nach zehn Werktagen bei Ihnen ist. Bei größeren Projekten mit tiefen Aufschlüssen oder speziellen Triaxialversuchen sprechen wir einen individuellen Zeitplan ab.
Reicht eine Rammsondierung für das Bauamt in Hamm?
Nein, die Untere Bauaufsichtsbehörde in Hamm verlangt bei Neubauten fast immer ein vollständiges geotechnisches Gutachten nach DIN 4020. Eine reine Rammsondierung nach DIN EN ISO 22476 liefert nur Schlagzahlen, aber keine Bodenklassifikation oder Steifigkeitsparameter. Erst die Kombination aus Sondierung und Laborversuchen erfüllt die Normanforderungen und wird vom Prüfingenieur anerkannt.
Was kostet ein Bodengutachten für ein Einfamilienhaus in Hamm?
Für ein Grundstück mit üblicher Erkundungstiefe bis 6 Meter und zwei bis drei Sondierpunkten bewegen sich die Kosten zwischen €2.470 und €4.160, abhängig vom Laborumfang und der Anzahl der Proben. In diesem Preis sind die Feldarbeit, die Klassifikationsversuche und der schriftliche Bericht enthalten.
Warum ist in Hamm die Gefahr von Setzungen besonders hoch?
Hamm liegt im östlichen Ruhrgebiet, wo der Bergbau über Jahrzehnte die Untergrundverhältnisse verändert hat. Dazu kommen die Auenlehme entlang der Lippe, die organische Einschlüsse und eine geringe Tragfähigkeit aufweisen. Ohne eine bodenmechanische Untersuchung zur Erkennung dieser weichen Schichten riskieren Bauherren Setzungsdifferenzen, die zu Rissen im Mauerwerk führen können.