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Hänge & Wände in Hamm

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Die Kategorie Hänge & Wände umfasst sämtliche geotechnischen Ingenieurleistungen zur Sicherung und Stabilisierung von natürlichen und künstlichen Böschungen sowie vertikalen Geländesprüngen. In einer Stadt wie Hamm, die durch ihre Lage am Rande des Münsterländer Beckens und im Einzugsgebiet der Lippe geprägt ist, spielen diese Aufgaben eine zentrale Rolle. Die topografischen Gegebenheiten mit teils tief eingeschnittenen Flusstälern, innerstädtischen Verkehrswegen in Dammlage und der Nachnutzung ehemaliger Industrie- und Bergbauflächen erfordern eine sorgfältige Planung und Ausführung von Hangsicherungen und Stützkonstruktionen. Ohne eine fundierte geotechnische Bearbeitung drohen Setzungen, Rutschungen oder im schlimmsten Fall ein plötzliches Versagen von Bauwerken mit erheblichen Gefahren für die öffentliche Sicherheit.

Die lokale Geologie in Hamm ist durch quartäre Lockergesteine wie Sande, Kiese und Geschiebemergel sowie darunter anstehende Kreidemergel gekennzeichnet. Hinzu kommen anthropogene Auffüllungen, die insbesondere auf ehemaligen Zechen- und Industriearealen eine heterogene und oft wenig tragfähige Schichtenfolge bilden. Diese Untergrundverhältnisse reagieren empfindlich auf Wasserzutritt und Auflasten, was bei der Planung von Böschungen und Wänden zwingend zu berücksichtigen ist. Eine detaillierte Böschungsstabilitätsanalyse ist daher unerlässlich, um die Standsicherheit dauerhaft zu gewährleisten und wirtschaftliche, an die lokalen Bedingungen angepasste Lösungen zu entwickeln.

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Für sämtliche Arbeiten in diesem Bereich sind die nationalen technischen Baubestimmungen maßgebend, insbesondere der Eurocode 7 mit den zugehörigen nationalen Anhängen sowie die DIN 1054 als zentrale Norm für Baugrundsicherheit. Ergänzend gelten die Empfehlungen des Arbeitskreises 'Baugruben' (EAB) und des Arbeitskreises 'Böschungen' (EABö). Diese Regelwerke definieren die erforderlichen Nachweise für die Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit, die Bemessung von Verankerungen und die konstruktive Durchbildung von Stützwänden. Die Einhaltung dieser Normen ist nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern auch eine versicherungs- und haftungsrechtliche Voraussetzung für Bauherren und Planer in Hamm.

Die Anwendungsfelder sind vielfältig und reichen von klassischen Baugrubensicherungen im innerstädtischen Hochbau über die dauerhafte Sicherung von Verkehrswegböschungen bis hin zur Revitalisierung von Brachflächen. Bei tiefen Baugruben oder rutschgefährdeten Dammbereichen kommen häufig rückverankerte Spundwände oder Bohrpfahlwände zum Einsatz, deren aktive und passive Verankerungsbemessung einen kritischen Planungsschritt darstellt. Im Landschafts- und Wasserbau dominieren hingegen bewehrte Erdkörper oder ingenieurbiologische Böschungssicherungen. Für dauerhafte Höhenversprünge, etwa an Terrassen oder Verkehrsbauwerken, ist die Stützwandbemessung nach den Regeln der Technik durchzuführen, wobei Winkelstützwände, Schwergewichtswände oder Gabionenkonstruktionen je nach örtlicher Situation und ästhetischen Ansprüchen zum Einsatz kommen.

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Verfügbare Leistungen

Böschungsstabilitätsanalyse

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Aktive/passive Verankerungsbemessung

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Stützwandbemessung

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Häufige Fragen

Was versteht man unter einer Böschungsstabilitätsanalyse und wann ist sie in Hamm erforderlich?

Die Böschungsstabilitätsanalyse ist ein rechnerischer Nachweis zur Beurteilung der Standsicherheit von natürlichen oder künstlichen Böschungen gegen Abrutschen. In Hamm ist sie bei Geländeeinschnitten, Dämmen oder Baugruben in den anstehenden quartären Lockergesteinen und Mergeln erforderlich, sobald die Böschungshöhe zwei Meter überschreitet oder eine Gefährdung von Nachbarbebauung nicht auszuschließen ist.

Welche Rolle spielen Verankerungen bei der Sicherung von Wänden und Hängen?

Verankerungen übertragen Zugkräfte aus der Stützkonstruktion in tiefer liegende, tragfähige Bodenschichten. Sie werden als aktive oder passive Anker bemessen und kommen in Hamm häufig bei tiefen Baugruben oder zur Rückverankerung von Spundwänden in den heterogenen Auffüllungen zum Einsatz, um Verformungen zu minimieren und die Standsicherheit zu erhöhen.

Welche Normen und Regelwerke gelten für Stützwände in Deutschland?

Für die Bemessung von Stützwänden sind in Deutschland der Eurocode 7 (DIN EN 1997) mit nationalem Anhang sowie die DIN 1054 für Baugrundsicherheit maßgebend. Ergänzend gelten die Empfehlungen des Arbeitskreises 'Baugruben' (EAB). Diese Normen legen die Nachweise für Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Erddruckansätze verbindlich fest.

Welche typischen Projektarten erfordern in Hamm eine geotechnische Bearbeitung von Hängen und Wänden?

Typische Projekte sind innerstädtische Baugrubensicherungen für Wohn- und Geschäftshäuser, die Stabilisierung von Böschungen entlang der Lippe und von Verkehrsdämmen, die Sicherung von Geländesprüngen auf ehemaligen Bergbauflächen sowie die Errichtung von Lärmschutzwällen und Stützwänden im Straßen- und Landschaftsbau.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Hamm und Umgebung.

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